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Datum: 15.05.2020

Städtische Großveranstaltungen abgesagt

„Es ist besonders bitter im Dietzenbacher Jubiläumsjahr“

Es sollte ein unvergessliches Jahr für Dietzenbach werden. Es wurde mit Kreativität, Engagement und Liebe zum Detail viel vorbereitet, um die heutige Kreisstadt gebührend zu feiern.

Denn das Jahr 2020 sollte als ein besonderes Jubiläums- und Festjahr in die Ortsgeschichte eingehen. Das 800-jährige Bestehen und die 50 Jahre Stadtrechte waren der Anlass, für intensive Planungen, bei denen kulturelle, gesellschaftliche und finanzielle Aspekte eine wichtige Rolle spielten.

Doch durch die Infektionswelle ist es nicht nur ein unvergessliches Jahr für Dietzenbach, sondern weltweit.

Vieles ist dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Und so ergeht es auch beliebten und traditionsreichen Veranstaltungen in der Stadt. Dies betrifft nun auch die ursprüngliche Planung für die im August geplante, zehntägige Festwoche.

„Es ist besonders bitter, solch eine Entscheidung treffen zu müssen und mitzuteilen“, zeigt sich Bürgermeister Rogg bedrückt. Wenn man bedenkt, wie viel Herzblut, Innovationskraft und unzählige Stunden bereits in die Vorbereitungen gesteckt worden sei, mache dies schon traurig.

Konkret bedeutet dies aus städtischer Sicht, dass das Fest ohne Grenzen, das Weinfest und die Großveranstaltungen in der Festwoche wie zum Beispiel den „Abend der Städtepartnerschaften“ im Dietzenbacher Capitol, die FFH Hit Arena, das Kinder-Spiele-Fest, die Rocknacht, die Nacht der Lichter oder das Elektro-Festival nicht stattfinden werden. Dies wird sehr wahrscheinlich auch das beliebte Open-Air-Kino und viele Vereinsveranstaltungen betreffen.

„Doch davon lassen wir uns nicht unterkriegen“

„Doch davon lassen wir uns nicht unterkriegen“, zeigt sich Rogg optimistisch. „Wir wären nicht Dietzenbach, wenn wir nicht trotz der schwierigen Umstände etwas Positives aus der Situation machen würden.“, so der Bürgermeister und Kulturdezernent.

Den Kopf in den Sand stecken werde man nicht. Aktuell prüfen verschiedene Akteure, wie man trotz der Corona-Einschränkungen vereinzelt Akzente im Geiste der Jubiläen setzten könne. „Es kann kein vergleichbares Angebot werden, da sich die Rahmenbedingungen und auch die finanziellen Möglichkeiten verändert haben, aber die Jubiläen sind nun mal in diesem Jahr und wir behalten diese trotz der aktuellen Lage im Auge“, versichert Rogg.

Kleine Aktionen, Veranstaltungen und natürlich auch Online-Angebote könne er sich jedoch gut vorstellen und appelliert an die Kreativität der Menschen.

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